Siedlungsgebiete mit Einwohnern
Pendelndenströme (Summe aus Ein-und Auspendelnden)
Zielorte nach zentralörtlicher Funktion
Weitere Zielorte
Angrenzende Kreisnetze
Verkehrszählung (2021)
Durchschnittlicher Kfz-Verkehr pro 24 h
Verkehrszählung Schwerlastverkehr (2021)
Durchschnittlicher Kfz-Verkehr pro 24 h
Unfalltyp
Finales Zielnetz (18.02.2026)
Erster Entwurf des Zielnetzes
Wunschverbindungen nach Kategorien
Gefahrenstellen nach Kategorien
Abstellanlagen nach Kategorien
Gute Beispiele nach Kategorien
Verkehrsführung
Oberflächenbelag
Oberflächenqualität
Priorisierung der baulichen Maßnahmen
Diese WebGIS-Plattform dient als Online-Karte, auf der wir den Bestand und die Zwischenergebnisse für das Radverkehrskonzept präsentieren und Anmerkungen von Ihnen aufnehmen können. Sie wird den Mitgliedern des Lenkungskreises und Vertretenden der Verbandsgemeinden, später auch den übrigen Gemeinden zur Verfügung gestellt.
Die Beteiligung ist zu folgenden Zeitpunkten im Prozess wichtig:
Wir benötigen von Ihnen bis zum 04.09.2024 Anmerkungen zu den Strecken im Netzentwurf, die durch Ihre VG verlaufen. Diese können Sie durch das Anklicken von Abschnitten über die Funktion „Kommentar hinzufügen“ an uns übermitteln. Die genaue Vorgehensweise können Sie dem mit dem Link zu dieser Plattform übersendeten Erklär-Video entnehmen.
Wenn Sie eine Strecke detaillierter betrachten möchten, können Sie an die gewünschte Stelle heranzoomen. Über die Legende können Sie z.B. unterschiedliche Wegearten und Ziele auf Landkreis- und Fokusraum-Ebene ein- und ausblenden. Um die Ansicht anzupassen, können Sie oben rechts zwischen verschiedenen Hintergrundkarten wählen und z.B. ein Luftbild anzeigen lassen.
Bei Rückfragen oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte per E-Mail an l.lipfert@mobilitaetswerk.de .
Anschrift
Mobilitätswerk GmbH
Chemnitzer Str. 97
01187 Dresden
Telefon: +49 (0)351/275 606 69
E-Mail: anfrage@mobilitaetswerk.de
Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Dresden
Registernummer: HRB 36737
Steuernummer: 203/114/10874
USt-IdNr.: DE312969140
Vertretungsberechtigte Geschäftsführer
René Pessier und Philipp Randt
Streitbeilegung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung zur Verfügung. Hier geht es zur Plattform: http://ec.europa.eu/consumers/odr
Datenschutzhinweise
Diese WebGIS-Anwendung dient der Darstellung des Radverkehrskonzepts für den Landkreis Ansbach. Die öffentliche Kartenansicht erhebt keine personenbezogenen Daten über das technisch notwendige Maß (z. B. Server-Logfiles) hinaus.
Für angemeldete Bearbeitende werden zu abgegebenen Kommentaren der gewählte Benutzername, Zeitpunkt, Bewertung und Anmerkung gespeichert, um die fachliche Bearbeitung des Konzepts zu ermöglichen.
Verantwortliche Stelle: Mobilitätswerk GmbH, Chemnitzer Str. 97, 01187 Dresden, anfrage@mobilitaetswerk.de.
Die fachliche Priorisierung bewertet alle baulichen Streckenmaßnahmen hinsichtlich ihrer zu erwartenden Wirkung auf die Verbesserung der Radverkehrsführung sowie ihrer Bedeutung für das Radverkehrsnetz. Bei der Einschätzung der Wirkung werden die Kriterien „Gefährdung“ und „Wirkung der Maßnahme“ berücksichtigt; zur Bewertung der Netzbedeutung fließen die Kriterien „Erwartete Nutzung“, „Relevanz als Schulweg“ und „Relevanz für Tourismus“ ein. Eine detaillierte Erläuterung der einzelnen Kriterien ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Für jedes Kriterium kann ein Wert zwischen 0 und 1 erreicht werden. Die fachliche Priorisierung ergibt sich aus der gleichgewichteten Summe der erzielten Werte, die nach der Jenks-Methode in drei Prioritätsklassen unterteilt wird. Dabei entspricht die Klasse 1 der höchsten und die Klasse 3 der niedrigsten Priorität. Im zweiten Schritt der Priorisierung werden Kosten und Nutzen der Maßnahmen ins Verhältnis gesetzt. Im Ergebnis erfolgt eine Klassifizierung in die Klassen A bis E, wobei A dem besten und E dem schlechtesten Kosten-Nutzen-Verhältnis entspricht.
Methodische Hinweise zur Bündelung von Maßnahmen: Bei der Bewertung wurden die baulichen Streckenmaßnahmen nicht einzeln, sondern gebündelt betrachtet. Dies bedeutet, dass aneinandergrenzende Streckenmaßnahmen zu Gruppen zusammengefasst wurden, um eine einheitliche Bewertung zu ermöglichen. Der Zweck dieser Bündelung liegt darin, die Umsetzung von durchgehenden Verbindungen für den Radverkehr zu fördern.
| Erwartete Wirkung | Netzbedeutung | Fachliche Priorisierung | Kosten-Nutzen-Verhältnis | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kriterium | Gefährdung | Wirkung der Maßnahme | Erwartete Nutzung | Relevanz als Schulweg | Relevanz für Tourismus | Summe | Klassifizierte Bewertung | Kosten pro m/Summe der Bewertungen | Klassifizierte Bewertung |
| Maximalwert Bewertung | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5 | 1 | A-E | |
| Erklärung | Je nach Straßen-kategorie und DTV werden die Strecken absteigend zwischen 1 und 0 eingeordnet. | Maßnahmen erhalten je nach Wirkung für den Radverkehr einen Wert zwischen 1 und 0. | Strecken mit der höchsten Nutzungszahl erhalten den Wert 1, danach erfolgt absteigend ein Wert bis 0. | Im Umkreis (Grundschulen 5 Km, weiterführende Schulen 8 km) bekommen die Strecken je nach Entfernung absteigend einen Wert zwischen 1 und 0. | Strecken mit Relevanz für den Tourismus erhalten den Wert 1. | Mittels der Summe Klassifizierung nach der Jenks-Methode in die Klassen 1-3. | Mittels des Endwertes aus der Division Klassifizierung nach gleicher Anzahl in die Klassen A-E. | ||
Was bedeutet Kosten-Nutzen-Verhältnis?
Im zweiten Schritt wird geschaut, ob sich die Investition lohnt. Dafür werden die Kosten einer Maßnahme mit ihrem Nutzen für den Radverkehr verglichen.
Das Ergebnis wird in fünf Klassen eingeteilt:
Was bedeutet fachliche Priorisierung?
Die fachliche Priorisierung hilft dabei, Radverkehrsmaßnahmen nach ihrer Wirkung und Bedeutung zu ordnen. Ziel ist es, zuerst die Maßnahmen umzusetzen, die den größten Nutzen für den Radverkehr bringen.
Dabei werden zwei Dinge bewertet:
Konkret fließen folgende Kriterien ein:
Jede Maßnahme bekommt Punkte (0 bis 1) für jedes Kriterium. Daraus ergibt sich eine Gesamtbewertung, die in drei Klassen eingeteilt wird:
Warum werden Maßnahmen gebündelt?
Statt jede Maßnahme einzeln zu bewerten, werden zusammenhängende Streckenabschnitte als Gruppe betrachtet. So entsteht ein durchgehendes Netz, das Radfahrenden eine bessere Verbindung bietet.